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Ausbildungsziel
Die Entwicklung der Wirtschaft ist in allen Industrieländern zum einen durch die Zunahme hochgradig arbeitsteiliger Prozesse und die Spezialisierung von Arbeitsaufgaben gekennzeichnet. Zum anderen erfordert die Lösung komplexer Probleme und Aufgaben jedoch immer häufiger eine vernetzte, interdisziplinäre Sichtweise und damit auch Kenntnisse aus mehreren Fachgebieten bzw. einen entsprechenden Überblick über diese Fachgebiete.
Diesen Anforderungen kann durch die Doppelqualifikation von Wirtschaftsingenieuren entsprochen werden. Wirtschaftsingenieure sind „Schnittstellenmanager“ bei der Bewältigung sich überlagernder betriebswirtschaftlicher und technischer Führungsaufgaben. Ziele der Ausbildung müssen daher sein:
- wissenschaftlich fundiertes betriebswirtschaftliches und technisches Basiswissen zu vermitteln und dessen Vernetzung zu erreichen; d.h. einen Generalisten mit technisch-ökonomischen Breitenkenntnissen auszubilden,
- analytische Fähigkeiten und wissenschaftlich fundierte Kompetenz zur Lösung technisch-ökonomischer Problemstellungen auszuprägen,
- die Absolventen zum vernetzen, prozessorientierten Denken anzuregen,
- die Absolventen zur selbstständigen Erarbeitung wissenschaftlicher Kenntnisse bzw. zur Einordnung praktischer Fragestellungen in einen wissenschaftlichen Kontext zu befähigen,
- die Absolventen zur interdisziplinären Arbeit bzw. zur Überwindung fachbezogener Kommunikationsbarrieren, zwischen Technik und Betriebswirtschaft („Übersetzerfunktion“) zu befähigen,
- die Kompetenzen auszuprägen, die ein eigenverantwortliches, aber auch teamorientiertes Arbeiten und die Übernahme von Führungsverantwortung ermöglichen,
- soziale Kompetenzen in einem technischen Berufsumfeld zu vermitteln.



