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Helfende Hand

Gründungsmitglieder

Interdisziplinäres Projekt

Logo Helfende Hand
Projektlogo

Wir sind ...

Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Nordhausen und möchten mit unserem  Engagement dazu beitragen, dass sich Kinder im Landkreis Nordhausen aufgehoben fühlen. Dazu brauchen wir engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, um ein Projekt zum Schutz von Kindern ins Leben zu rufen.

Worum geht es uns?

Hektik und Stress bestimmen das heutige gesellschaftliche Zusammenleben und stellen auch höhere Anforderungen an die Kinder. Auch vermeintlich leichte Alltagssituationen, wie der verpasste Bus oder das aufgeschürfte Knie, können  eine große Hürde darstellen.
Im gesamten Landkreis Nordhausen leben 11.566 Kinder, die diesen und ähnlichen Situationen hilflos gegenüber stehen können. Es ist durchaus anzunehmen, dass Sie manche Dinge nicht selbstständig bewältigen können und auf die Hilfe fremder Menschen nicht immer Verlass ist. Dieser Art von Hilflosigkeit gilt es entgegenzuwirken. Wir möchten Zivilcourage fördern und eine Anlaufstelle bieten.

Unsere Idee

Mit dem Projekt „Helfende Hand“ entstehen für die Kinder Anlaufstellen, die Mut machen und ihnen Sicherheit vermitteln. Bevorzugt werden dabei kleine Läden und Geschäfte der Stadt und des Landkreises Nordhausen, die sich für die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen der Kinder einsetzen. Durch das Bürgerengagement der Geschäftsleute soll das allgemeine Miteinander gestärkt werden. Dabei können  auch unterschiedliche Generationen Raum zur gegenseitigen Annäherung finden. Die „Helfende Hand“ zeigt den Kindern, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden, sondern an den Anlaufstellen immer offene Ansprechpartner  finden. Dies äußert sich zum Beispiel in Form eines ermutigenden Gespräches oder einfach in kleinen situationsabhängigen Hilfestellungen oder eventuell dem informierenden Anruf an die Eltern. Diese Bereitschaft signalisieren die Läden durch einen von uns bereitgestellten Aufkleber, mit Aufdruck unseres Logos. So werden die Kinder nicht mit Ihren Problemen allein gelassen, sondern können sich im Rahmen der Öffnungszeiten an die Geschäfte wenden, um sich während der Wartezeit auf den nächsten Bus, der Erstversorgung einer kleinen Schürfwunde oder ähnlichen Gegebenheiten in einem schützenden Raum aufhalten zu können.

Projektgestaltung

Für unser Vorhaben suchen wir kleine, übersichtliche und freundliche, sowie den kindlichen Bedürfnissen angemessene Geschäfte. Um näheres absprechen zu können, suchen wir Läden im Vorfeld persönlich auf. Geeignet ist dafür der Bäcker in der Nachbarschaft in gleicher Weise wie der Blumenladen um die Ecke. Dabei steht deren Freiwilligkeit und soziales Engagement im Vordergrund. Ebenso kommen  auch keine finanziellen Verpflichtungen auf die Einzelhändler zu.
Unsere Aufgabe besteht darin, die Anlaufstellen aufzusuchen und diese bei der Umsetzung des Projektes zu begleiten. So werden wir natürlich vor Beginn der Umsetzungsphase über alle Notwendigkeiten gewissenhaft informieren. Auch Nachsorge in Form von Evaluationen und Rückfragen an teilnehmende Geschäfte, sowie eine entsprechende Auswertung  in gewissen Abständen gehören zu unseren Aufgaben. Diese Maßnahmen erfolgen sowohl postalisch in Form von Fragebögen als auch als persönlicher Besuch durch einige ausgewählte Projektbetreuer, in vierteljährlichen Abständen. So ist der richtige Umgang mit entsprechenden Situationen und somit der Erfolg des Projektes optimal gewährleistet.
Außerdem erhalten die teilnehmenden Läden eine umfangreiche Einführung durch die Projektbetreuer der „Helfenden Hand“, wie auch einen Leitfaden mit hilfreichen Handlungsvorschlägen und Telefonnummern. Zusätzlich werden Sie mit unserem Logo in Form eines Aufklebers ausgestattet, welcher gut sichtbar am Ladeneingang angebracht wird und die Kinder auf hilfsbereite Geschäfte hinweist. Die Schulen werden in das Projekt mit einbezogen. (Rücksprachen mit den Verantwortlichen des Projektes sind jederzeit möglich.) Die wichtigsten Anhaltspunkte erhalten die Geschäfte durch ein postalisches Anschreiben,  eine von uns gestaltete Broschüre und bei näheren Anfragen soll eine persönliche Beratung gewährleistet werden. 

Kinder sind unsere Zukunft!

Das Schutzbedürfnis junger Menschen sollte uns allen am Herzen liegen. Jeder einzelne von uns hat die Möglichkeit, sich auch nur durch kleine, aber durchaus wirksame Hilfestellungen dafür einzusetzen, den Kindern das Leben in unserer Gesellschaft so problemlos wie möglich zu gestalten.

Das Projekt „Helfende Hand“ fördert das gemeinschaftliche Zusammenleben und trägt somit zur Gestaltung eines kinder- und familienfreundlichen Landkreises bei.

Aktuell

Zur Zeit wird an dem neuen Kinderstadtplan gearbeitet. Neue Geschäfte haben sich bereit erklärt die Helfenden Hand zu unterstützen und somit muss der alte Stadtplan überarbeitet werden. Natürlich werden weiterhin weitere Geschäfte aufgesucht und angefragt.

Veranstaltungen

Am 15.06.13 ist die Helfende Hand wieder auf dem Rolandsfest mit einem Stand vertreten gewesen. Neben vielen Informationen für Eltern, erwartete die Kinder der beliebte Sinnespfad, sowie einige alte aber auch ganz neue kreative Angebote. So konnten die Kinder wieder ihre eigenen Buttons gestalten, aber auch ganz neu, eigene Beutel mit dem Logo der Helfenden Hand. Es entstanden so unzählige sehr persönliche Gegenstände, viele mit Namen der Kinder und liebsten Formen versehen. Zu finden war der Stand auf den Petersberg. 

Am 01.06.2013 war die Helfende Hand Teil des Kinderfestes im Regenbogenhaus. Die Kinder konnten ihre eigenen Buttons gestalten und über eine veränderte Variante des Sinnespfades gehen. Neben den gewohnten unterschiedlichen Untergründen konnten die Kinder über und unter Turngeräte klettern, was den Pfad zu einen spannenden Parcours gemacht hatte, den die Kinder mit großer Begeisterung immer wieder durchliefen.

Am 29.11.2012 waren einige Mitglieder der Helfenden Hand zu Besuch im "Regenbogenhaus" in Nordhausen. Den Kindern wurde spielerisch das Prinzip der Helfend Hand erklärt und für die Eltern gab es viele zusätzliche und ausführliche Informationen. Angebotene Spiele für die Kleinen waren unter anderem ein Hindernisrennen und der Sinnespfad. Der Sinnespfad wurde von den Studenten selbst entworfen und gebaut und fand schon bei früheren Veranstaltungen große Beliebtheit bei den Kindern. 

Downloads

  • Infobroschüre, Seite 1
    706 K
  • Infobroschüre, Seite 2
    743 K
  • Kontakt

    Angelika Raupach

    Magistra Artium Erziehungswissensch

    Tel.: 03631 911513
    Mobil: 0176 65518060
    E-Mail: araupach@lrandh.thueringen.de


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