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Pressemitteilungen 1999
Dr. Reinhard Herborth zum Professor ernannt
Nordhausen (FHPN) Für den Bereich "Sozialrecht/Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit" an der FHN wurde Prof. Dr. Reinhard Herborth durch die Rektorin ernannt. Bereits zum Wintersemester hat Prof. Herborth seine Tätigkeit aufgenommen und konnte als Sozialrechtler mit langjähriger Berufs- und Lehrerfahrung dem neuen Studiengang wesentliche Impulse verleihen. Zugleich ernannte ihn die Rektorin, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer - wie bereits berichtet - zum Prorektor für Studium und Lehre. Prof. Dr. Reinhard Herborth, Jahrgang 1946, stammt aus der Region Kassel. Seine wissenschaftlich-juristische Ausbildung hat Prof. Herborth an der Universität Frankfurt am Main erhalten. Dort legte er im Jahre 1973 sein erstes juristisches Staatsexamen ab, dem 1976 nach seiner Referendartätigkeit die Zweite Staatsprüfung folgte. Direkt im Anschluß daran wurde Prof. Herborth an die Fachhochschule für Sozialpädagogik des Rauhen Hauses in Hamburg berufen. Hier, an einer der renommiertesten Einrichtungen der sozialen Wohlfahrtspflege, lehrte Prof. Herborth über sechs Jahre. Verbunden mit seiner berufspraktischen Tätigkeit als Anwalt hat er sich dort ein umfassendes wissenschaftliches Know-how erworben. 1982 wechselte Prof. Herborth an die Berufsakademie Villingen Schwenningen, wo er seitdem den Aufbau dieser Institution in seinem Bereich maßgeblich gestaltet hat. In diese Zeit fällt auch seine Promotion an der Gesamthochschule Kassel, in der er sich mit dem Hilfeplan des Sozialgesetzbuches auseinandergesetzt hat. Seine Promotionsschrift wurde rasch zu einem Standardwerk auf diesem Gebiet. Zahlreiche Übersetzungen sozialwissenschaftlicher Bücher aus dem Englischen im renommierten Suhrkamp-Verlag haben ihn zudem bundesweit einer Fachöffentlichkeit bekannt gemacht. Nach jahrelanger Tätigkeit an der Berufsakademie reizt Prof. Herborth nun erneut die Mitgestaltung des Aufbaus einer neuen Institution. Hier sieht er insbesondere gute Gestaltungsmöglichkeiten für den innovativen Studiengang. Bereits Anfang der 90er Jahre hat er an der Evang. FH für Soziale Arbeit in Dresden wichtige Erfahrungen gesammelt, die er nun in die Praxis umsetzen möchte. Durch den innovativen Studiengang Sozialmanagement sieht er eine hervorragende Möglichkeit in der Sozialarbeit, die wissenschaftliche Diskussion (Neue Steuerungsmodelle) so umzusetzen, daß diese für die Herausforderung des neuen Jahrtausends gerüstet ist. Pressemitteilung 56/1999
Dr. Georg Hey zum Professor an der FHN ernannt
Nordhausen (FHPN) "Spezielle Aspekte der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit" diese Professur wird zukünftig an der FHN von Prof. Dr. Georg Hey vertreten werden. Die FHN gewinnt damit einen Sozialpädagogen, der sich durch jahrelange praktische Arbeit als Sozialarbeiter und durch seine umfassende Lehrerfahrung an der FH Nordostniedersachsen in Lüneburg eine hohe Kompetenz in diesem Bereich erworben hat. Prof. Dr. Georg Hey, Jahrgang 1948, stammt aus Gotha in Thüringen. Sein weiterer Lebensweg führte ihn nach Nordrhein-Westfalen, wo er in den Jahren 1975 sein Studium an der Fachhochschule Niederrhein mit dem Abschluß Diplomsozialpädagoge abschloß. Prof. Dr. Hey war zunächst als Sozialarbeiter im Raum Düsseldorf tätig und hat sich überdies im Bereich der Sozialtherapie fortgebildet. Nachdem er bereits seit Beginn der 80er Jahre als Lehrbeauftragter der Ev. Fachhochschule in Düsseldorf Lehraufträge übernommen hatte, wechselte er 1983 an die FH in Lüneburg, wo er als "Lehrender Sozialarbeiter" tätig war. Zugleich bildete sich Prof. Dr. Hey an der Universität Lüneburg fort und absolvierte erfolgreich ein Studium der Sozialpädagogik, welches es ihm ermöglichte, zu promovieren. Prof. Dr. Hey hat sich durch umfangreiche Publikationen im Kreis der Sozialpädagogen einen hohen Ruf erworben. Viele von ihm erfolgreich geleitete Kongresse und eine eigene Zeitschrift zeugen von seiner großen Schaffenskraft. Seine familiären Wurzeln, vor allen Dingen seine vielfältigen Kontakte ins Eichsfeld, waren eine Hauptantriebsfeder für seine Bewerbung an der FHN. Hier an der Hochschule mit ihrem innovativen Studienkonzept sieht er die besten Möglichkeiten, seine Forschungen, insbesondere im Bereich der sozialen Gesundheit fortzuführen und den Studierenden damit zukunftsweisende Berufsmöglichkeiten zu eröffnen. Damit, da ist sich Prof. Dr. Hey sicher, wird der Studiengang bald stärker bundesweit bekannt und attraktiv werden und Studierende auch aus den alten Bundesländern nach Nordhausen locken. Pressemitteilung 55/1999
Erfolgreiches Forschungsprojekt prämiert
Nordhausen (FHPN) Mit dem ersten Preis des Innovationspreises des Kyffhäuserkreises wurde am 13.12.1999 das in Kooperation von der K-UTEC Sondershausen GmbH und der Fachhochschule Nordhausen betriebene Forschungsprojekt "Entwicklung eines Verfahrens zur komplexen Verwertung von Ni-, Cr- und Zn-haltigen Hydroxidschlämmen zur Metallrückgewinnung und als Versatzmaterial im Bergversatz" ausgezeichnet. Den Preis in Höhe von 6.000 DM konnte der Geschäftsführer der K-UTEC, Herr Dr. Kahle, aus den Händen von Landrat Hengstermann entgegennehmen. Erarbeitet wurde diese Studie, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst von Dipl.-Chemiker D. Lack von der K-UTEC GmbH Sondershausen und Dr. rer. nat. B. Schultheis, von der Fachhochschule Nordhausen. Beide Wissenschaftler haben gemeinsam Grundzüge eines Verfahrens entwickelt, welche einen ersten Durchbruch bei der Entsorgung von schwermetallbelasteten Abfällen aus der Region bedeuten. Zur Zeit fallen noch zahlreiche industrielle Abfälle in beträchtlichen Mengen an, die bisher ohne vorherige Extraktion der Wertstoffe zum Teil sehr kostenintensiv auf Sondermülldeponien entsorgt werden müssen. Dies, obwohl die Abfälle noch große Mengen an Nickel, Chrom und Zink und weitere Schwermetalle enthalten, die wirtschaftlich genutzt werden könnten. Vor diesem Hintergrund wurde 1998 das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Verbund der Fachhochschule Nordhausen mit der Kali-Umwelttechnik Sondershausen und unter Beteiligung weiterer Bergwerksbetreibergesellschaften ins Leben gerufen. Die nun vorgelegten prämierten Ergebnisse der Untersuchung lassen erste Möglichkeiten erkennen, eine Auftrennung in eine Wertstofffraktion und einen wertstoffarmen festen Rückstand sowie die Rückgewinnung der Wertstoffe. Neben der Wertstoffextraktion stand im Mittelpunkt des Projektes zugleich die Erzeugung von Versatzmaterial zur Erfüllung der behördlich angeordneten Ansatzpflicht in den stillgelegten Kalibergwerken Thüringens. Mit der Kombination von Wertstoffrückgewinnung und Einsatz der Abprodukte der Recyclingprozesse im Sinne nach Kreislauf-, Wirtschafts- und Abfallgesetzen wird somit ein Konzept zur vollständigen Abfallverwertung vorgelegt. Für weitere Informationen von Pressevertretern zum Projekt steht Herr Dr. Bernd Schultheis unter der Rufnummer 03632/610117 zur Verfügung. Pressemitteilung 54/1999
Dr. Gerd-Rainer Vollmer zum Professor an der FHN ernannt
Nordhausen (FHPN) "Biologische Verfahrenstechnik" diese Professur wird zukünftig an der FHN von Dr. Gerd-Rainer Vollmer vertreten werden. Die FHN gewinnt damit einen Wissenschaftler, der sich durch jahrelange praxisnahe Tätigkeit in einer Vielzahl von Forschungseinrichtungen und Unternehmen einen Namen als Spezialist auf dem Gebiet der biologischen Verfahrenstechnik gemacht hat. Durch eine langjährige und umfangreiche Lehrerfahrung an mehreren Forschungsinstituten und die Übernahme einer Vielzahl von Lehraufträgen hat er überdies eine hohe Kompetenz erworben, dieses für den Studiengang Technische Sanierung so wichtige Lehrgebiet den Studierenden nahezubringen. Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer, Jahrgang 1951, stammt aus Nordhausen. Der Rolandstadt ist er stets eng verbunden geblieben, auch wenn ihn sein Studium und seine anschließende Berufstätigkeit erst einmal in andere Städte führte. Sein Studium der Chemie schloß Prof. Dr. Vollmer nach dem Diplom 1976 vier Jahre später mit einer Promotion am Anorganisch-Chemischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ab. Anschließend war Prof. Dr. Vollmer über mehrere Jahre am Institut für Düngungsforschung in Leipzig/Potsdam tätig, später dann am Institut für Biotechnologie Potsdam, Abteilung Nordhausen. Zeitgleich bildete sich Herr Prof. Dr. Vollmer im Bereich der Biotechnologie fort und schloß diese weitergehende wissenschaftliche Beschäftigung 1990 mit einer Promotion B (Habilitation) ab. Weitere wichtige berufliche Stationen seines Berufslebens waren seit 1991 die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt in Jena, wo er maßgeblich viele innovative Entwicklungen im Bereich der Landwirtschaft mit gestaltete und seit 1995 die Firma Biotechnologie Nordhausen, wo er als Geschäftsführer tätig ist. Prof. Dr. Vollmer hat sich durch seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit im Kreis der Biotechnologien einen hohen Ruf im gesamten Arbeitsgebiet der Abwasser- und Abfallaufbereitung erworben. Viele von ihm entwickelte Patente, so z.B. die von ihm erfolgreich zur Fertigungsreife gebrachte Biogasanlagen, zeugen von seinem großen und erfolgreichen Engagement. Zudem kennen viele seiner Kollegen Herrn Prof. Dr. Vollmer aufgrund seiner umfangreichen Publikationstätigkeit und seiner Mitgliedschaft und Tätigkeit in vielen nationalen und internationalen Vereinigungen und Arbeitskreisen. Auch an der FHN will Prof. Dr. Vollmer dieses Engagement selbstverständlich fortführen und so dazu beitragen, daß der innovative Studiengang Technische Sanierung baldmöglichst stärker bundesweit bekannt wird und Studierende auch aus den alten Bundesländern nach Nordhausen lockt. Zugleich ergeben sich gerade in Zusammenarbeit mit den bereits berufenen Kollegen und Kolleginnen sicherlich viele Ansatzpunkte, auf der Basis der regionalen Kenntnisse, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschule zu fördern. Pressemitteilung 53/1999
FHN ernennt Prorektoren
Nordhausen (FHPN) Heute ernannte die Rektorin, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer, als Prorektoren der FHN, Herrn Prof. Dr. Reinhard Herborth und Herrn Prof. Dr. Gerd- Rainer Vollmer. "Das rasche und erfolgreiche Wachstum der Hochschule erfordert zur Bewältigung der ständig wachsenden Arbeitsaufgaben eine Erweiterung des Hochschulmanagements, die jetzt durch die Ernennung zusätzlicher Professoren möglich wurde. Wir haben eine beeindruckende Zahl an Studierenden, neue Professoren werden ernannt, eine rege Bautätigkeit herrscht auf dem ganzen Gelände, die Bibliothek wächst täglich, und auch die Kontakte der FHN in die Region wie auf bundesweiter und internationaler Ebene verstärken sich. Mit der Ernennung von zwei erfahrenen Wissenschaftlern erhoffe ich mir Unterstützung in dieser für die Hochschule so wichtigen Aufbauphase," so die Rektorin, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer. Prof. Dr. Reinhard Herborth ist als Prorektor mit besonderer Verantwortung für die Bereiche Studium und Lehre sowie für die Zenralbibliothek ernannt worden. Er ist im Studiengang Sozialmanagement tätig und hat die Professur für "Sozialrecht / Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit" inne. Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer übernimmt besondere Verantwortung in den Bereichen Forschung und für das Zentrum für Rechentechnik und Medien. Als Wissenschaftler und akademischer Lehrer arbeitet Herr Prof. Vollmer im Studiengang Technische Sanierung. Er hat die Professur "Biologische Verfahrenstechnik" inne. Professor Vollmer ist in Nordhausen gebürtig und kennt deshalb Stadt und Region genau. Pressemitteilung 52/1999
Fachhochschule Nordhausen im BIC vertreten
Nordhausen (FHPN) Auch die FHN wird mit einem Stand auf der Veranstaltung zum fünfjährigen Bestehen des BIC Nordthüringen vertreten sein. Mit neuer, verbesserter Ausstellungstechnik will sich die jüngste Fachhochschule in Thüringen dort Studieninteressenten und einer breiten Öffentlichkeit mit ihrem Studienangebot und ihren Forschungsschwerpunkten präsentieren am Tag der offenen Tür präsentieren. Zudem wird die Rektorin der FHN, Frau Prof. Dr. Gisela Rauschhofer, sich mit einem Vortrag an der Podiumsdiskussion des Innovationsforums am 07.12. beteiligen und dort über die Zusammenarbeit von FHN und Region referieren. Zu dieser Veranstaltung wird auch die Wissenschaftsministerin des Freistaates, Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski, erwartet, die ab 14.00 Uhr die Förderung von Projekten in der Region Nordthüringen vorstellen wird. Sowohl am 07. als auch am 08.12. 1999 stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studien-Service-Zentrum mit ihren Leiter, Dr. Walter Prax, zur Verfügung, um alle Fragen rund ums Studium, ebenso auch Anfragen zu Forschungskooperationen zu beantworten, bzw. entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Studieninteressenten sind besonders herzlich eingeladen, dem Stand einen Besuch abzustatten, der sich im 2. OG befindet. Neben Präsentationen, informativen Prospekten und Broschüren, sind auch Vorträge über die Fachhochschule Nordhausen geplant. So wird am Dienstag, dem 07. November, ab 13.15 Uhr, die Rektorin der Fachhochschule Nordhausen, Frau Professor Dr. Rauschhofer, sich mit einem eigenen Beitrag an der Podiumsdiskussion beteiligen. Ihr Vortrag beleuchtet stichpunktartig die Entwicklung der FHN, streicht die nicht nur wirtschaftliche Bedeutung der Hochschule für die Region heraus und gibt einen Ausblick auf zukünftige Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen Region und Fachhochschule. Pressemitteilung 51/1999
Gewinner im Millenniumquiz der Fachhochschule Nordhausen ermittelt
Nordhausen (FHPN) Eine sehr positive Bilanz konnte die Fachhochschule Nordhausen aus ihrem während der Süd-Harz-Messe angebotenen Millenniumquiz ziehen. Viele Besucherinnen und Besucher haben sich der Herausforderung gestellt, Fragen zur Fachhochschule Nordhausen zu beantworten, um sich mit 10 richtigen Antworten die Chance auf den Gewinn eines Büchergutscheines zu eröffnen. Positiv hob der Leiter des Studien-Service-Zentrum, Herr Dr. Walter Prax, der die Sichtung der Teilnahmescheine überwachte, hervor, daß fast alle Besucherinnen und Besucher die richtigen Antworten auf die Fragen gewußt hätten. Dies ist für ihn ein eindeutiger Beleg, daß die Fachhochschule Nordhausen, ihr Studienangebot, aber auch ihre Struktur in der Bevölkerung inzwischen bekannt sind. Aus der Vielzahl der richtigen Einsendungen wurden dann die drei Gewinner durch das Los ermittelt. Den ersten Preis, einen Büchergutschein im Wert von 75,- DM, gewann Frau J. Werther aus Nordhausen; Frau Vetterlein aus Niedersachswerfen kann sich über einen Büchergutschein im Wert von 50,- DM und Frau S. Grabe aus Wipperdorf über einen Büchergutschein im Wert von 25,- DM freuen. Die Gewinner sind bereits von der Fachhochschule Nordhausen schriftlich benachrichtigt worden. Alle anderen Teilnehmer des Gewinnspieles werden von der Fachhochschule Nordhausen gleichfalls in den nächsten Tagen mit einem kleinen Trostpreis bedacht werden. Pressemitteilung 50/1999
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